Corona – die erste Woche zu Hause

Statt Corona-Tagebuch kommt hier einfach nur ein Wocheneintrag. Nach fünf Tagen schulfrei und Home Office lohnt sich vielleicht schon ein Zwischenresümee.

Wie lief es zu Hause?
Eigentlich ganz gut. Die Ehefrau fuhr jeden Tag ins Amt. Ich blieb mit den beiden Kindern zu Hause und versuchte den Tag zu strukturieren. Morgens Frühstück und Hausaufgaben. Die Schule hat Wochenarbeitspläne herausgegeben, die wir hier dann auf Tage aufgeteilt haben. Dass die Kinder dann mittags Hunger haben, habe ich jetzt auch im Griff. Nachmittags versuchen wir immer eine Aktion von den Dingen zu machen, die ich mal in einer Liste aufgeschrieben habe. Klappt ganz gut, vor allem das mit den Kindernachrichten.
Bisher gemacht: A-Z-Spaziergang, Wikingerschach, Kindernachrichten, Qurakbrötchen backen, Kläranlage bauen.

Was macht die Arbeit?
Seit Montag bin ich im Home Office, sprich ich sitze an meinem privaten Laptop in der Küche und beantworte Mails, halte Kontakt. Sage vor allem Veranstaltungen ab, schiebe Buchungen, storniere Häuser und Teamer.
Mein Vorstand, der ehrenamtlich arbeitet, versucht vieles, dass wir alle von zu Hause arbeiten können, kommende Woche sollte alles technisch fluppen.

Was war hier im Blog los?
Letzten Samstag habe ich mich spontan hingesetzt und 30 Ideen für Kinderbelustigung hingeschrieben. Eher als Liste für mich, aber wieso nicht auch für andere, die nun mit den Kindern zu Hause bleiben mussten. Und gerade dieser Eintrag ging mal eben durch die Decke. Durch eifriges Teilen bei Facebook von Prominenten und in Gruppen klickten innerhalb von 7 Tagen knapp 4000 Menschen auf diesen Beitrag. Auch die weiteren Beiträge mit Tipps für draußen und konkreten Anleitungen liefen gut.
Was natürlich auch den Druck bei mir erhöhte, weiter Content zu liefern – zusätzlich zu dem Programm, was zu Hause zu wuppen war. Mal sehen, was mir noch einfällt…
Danke auf jeden Fall fürs eifrige Teilen…

Was läuft gut?
Das mit den Kindern. Sie scheinen nichts zu vermissen und sich nicht zu langweilen. Sie kennen die Tagesstruktur und fangen nach dem Frühstück selbstständig mit den Hausaufgaben an. Sie wollen auch gar nicht den ganzen Tag Fernsehen. An den beiden Tagen, wo das Wetter gut war, waren wir lange draußen im Garten. Die Tagesaktionen finden sie gut auch Aufräumen aus Langeweile hat einigermaßen geklappt.

Was habe ich unterschätzt?
Das mit der Arbeit. Home Office, wenn ein Kind fiebernd zu Hause liegt, ging immer gut. Aber mit zwei gesunden Kindern, die am selben Tisch Hausaufgaben machen, spielen, essen, reden wollen, komme ich nicht in einen richtigen Workflow. Zwar sitze ich morgens schon um 7 Uhr am Rechner und das bis abends um 8, aber unterbrochen von ca. 132 Kleinigkeiten.

Was war erfreulich?
Das mit den Kindernachrichten. Jeden Tag werden wir einfallsreicher und professioneller. So hat der 9jährige zwei eigene Auftritt von „The masked singer“ ins Programm integriert. Freunde fragen abends schon nach, wann denn die Tageschau kommt. Die Absage der eigenen Kinderkommunion konnte der Festgegenstand selber vor der Kamera verkünden.

Ansonsten freute mich noch die Geburt des Kindes einer Twitterin.

Wie ist die Perspektive?
Kommende Woche wird die Ehefrau auch an einigen Tagen Home Office machen können. Dann hängen wir hier zu viert aufeinander. Aber das wird schon.

Was wird eine Herausforderung?
Arbeiten. Lagerkoller vermeiden. Grundordnung halten. Den Schwiegereltern klar machen, dass auch sie zu Hause bleiben sollen.

Wie lief die Woche bei dir?

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