Heute bei Dir – ein Zwischenabschluss

Ich erinnere mich noch an das Setting: Anfang Mai, abends in einem Hotel in Berlin – im TV führte Liverpool gegen Barcelona. Ich klappte den Laptop zu und schickte dem Leiter unserer Teilprozessgruppe eine Nachricht. „Fertig, reicht jetzt – hast es per Mail.“

Zwei Tage vorher startete ich das Projekt „Zwischenbericht schreiben“ in einem ICE auf der Fahrt nach Berlin. Nachdem leider der vorgesehene Schreiberling krank ausgefallen war, hatte ich zu schnell gezuckt und schon hatte ich den Job. Nach acht Treffen der Gruppe und aus vielen Seiten Protokoll musste ein Bericht über die Arbeit her. Beim letzten Treffen hatten wir allerdings schon so gut vorgearbeitet, dass ich eigentlich nur noch die Stichpunkte ausformulieren musste.

Und offenbar war das gut so, denn beim abschließenden „Redaktionstreffen“ gab es fast nur noch redaktionelle Anmerkungen. Wir haben einen Bericht über unsere Arbeit und eine Analyse der kirchlichen Kindertagesstättenlandschaft im Bistum Aachen. Er ist nicht visionär oder skandalös geworden – dafür ist zuviel gesetzlich in Rahmen gepackt und vielen läuft ja auch gut. Aber einige Impuls für die Bereiche Personal, Elternwünsche, Kinder und Träger sind schon dabei.

Gestern gab es den Termin für das Graphic Recording – die inhaltlichen Schwerpunkte des Berichtes werden visualisiert und veröffentlicht. Ich bin sehr gespannt, wie unser Bild aussehen wird. Der o.g. Leiter der Gruppe schrieb mir gestern Abend noch „Das wird gut.“

Gespannt bin ich auch, wie es nun weitergeht. Mit unserer Arbeit, aber auch mit dem gesamten Bericht. Unser Zwischenbericht wird auf einem großen Themenforum im Juni beraten und ggf. hinterfragt oder ergänzt. Was dann mit dem Abschlussbericht passieren wird, ist mir unklar. Auch, wie die Arbeit der anderen Teilprozessgruppen weitergeführt wird, weiß ich nicht. Das ist recht unbefriedigend, aber es sind ja viele Menschen an der Prozessgestaltung dabei und denken hoffentlich mit.

Trotzdem frage ich mich, wie und ob aktuelle Themen noch in den Prozessverlauf eingespeist werden können, wie z.B. das Thema Missbrauch oder Maria 2.0. Und, wann der gefühlte inhaltliche Stillstand im Bistum aufhören wird. Im Sommer wird unsere Arbeit der Teilprozessgruppe wohl zu Ende gehen und mal sehen, ob der eine oder andere von uns im Prozess weiter mit dabei bleibt.

Beste Grüße übrigens an den Teilprozessgruppenkollegen Wolfers, der am kommenden Wochenende heiratet.

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